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Besser fahren, Borgward fahren 1956
[pk56]

Besser fahren, Borgward fahren 1956


Der Band 1956 der Borgward-Chronik beschreibt ein Jahr, das durch den Rückgang fast aller Verkaufszahlen für die Borgward-Gruppe kein Erfolg war.

Auch die Überarbeitung des Automobil-Programms hielt sich in Grenzen:

- Der Hansa 2400 wurde runderneuert. 100 PS leistete seine neue 6-Zylinder-Maschine. Die Karosserie wirkte langgestreckter und eleganter als der von 1953 bis 1955 gebaute Vorläufer Hansa 2400 Pullman I. Doch große Verkaufszahlen stellten sich nicht ein. (Heute gehören die 2400er mit zu den gesuchtesten Oldtimern der Borgward-Gruppe).

- Facelifting bei der Isabella (kleine Änderungen an der Karosserie, Erneuerung der vorderen Radaufhängung usw.).

- Erweiterung des Isabella-Angebots durch die Varianten "TS de Luxe" und "Coupé" mit einer Karosserie der Firma Deutsch (Köln).

- Der Goliath Jagdwagen, ein Geländewagen für die Bundeswehr, wurde auf einen 4-Takt-Motor (4-Zylinder-Boxer) mit 50 PS umgerüstet. Er ging bei der Truppe in die Erprobung. Das Militär entschied sich aber für den DKW F91/4 (später als Munga bezeichnet).

- Den Goliath-Flop machte allerdings der neue B 2000 AO (0,75 tgl) wieder wett. Die Bundeswehr bestellte annähernd 6.000 Fahrzeuge.

- Einen weiteren Flop in diesem "Leidensjahr" produzierte Lloyd. Die Lloyd-Leute bauten das "Prüfungsangstauto" LP 250, um den Kleinwagen Goggomobil und BMW Isetta das Wasser abzugraben. Das gelang nicht. Nach nur 18 Monaten stellte man heimlich und leise die Serienfertigung ein.

- Ein weiteres Verkehrsmittel ging 1956 in die Entwicklung. Carl F.W. Borgward ließ von dem Flugzeug- und Hubschrauberkonstrukteur Prof. Dr. Henrich Focke einen Helikopter entwickeln. Borgward war sich sicher, dass der Senkrechtstarter ein gutes Geschäft werden wird, wenn die Borgward-Werke ihn ab 1961 in Serie bauen und verkaufen.

Über alle diese Produkte informiert die Chronik 1956 ausführlich.

In diesem Jahr kam auch der Motorsport nicht zu kurz. Die Rennsportwagen setzte Rennleiter Büchner zwar nur bei einem Rennen ein, aber mit einem noch nicht auserprobten neuen Hochleistungstriebwerk. Karl-Ludwig Brandt, Borgwards genialer Motorenkonstrukteur, entwickelte diesen RS-Motor mit 4-Ventil-Technik, Direkt-Einspritzung und anderen technischen Besonderheiten. Über das Solitude-Rennen und den neuen Motor berichtet die Chronik sehr detailliert. Dazu kommt ein Bericht über die härteste Rallye des Jahres, über die Tour d'Europe.

Das Buch bietet viel Lesestoff, der bisher auch unbekannte Fakten beinhaltet. Damit ist man auf dem aktuellen Stand der Borgward-Historie. Natürlich sind auch wieder fast nur zeitgenössische Fotos verwendet worden, sodass man genau sieht, wie die Fahrzeuge damals aussahen und vom Band liefen.

Erscheint demnächst.

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